Technische Begriffe

50 mbar

50 mbar Gasbetriebsdruck Gasbetriebsdruck ist der zur einwandfreien und sichern Funktion eines Gasgerätes notwendige Betriebsdruck. Dieser Betriebsdruck wird durch den Gasregler geregelt. Üblich sind in Deutschland bei Flüssiggas 50 mbar. Der Betriebsdruck des Gasgerätes (z. B. Warmwasserdurchlauferhitzer) muss identisch zum Ausgangsdruck des Gasreglers sein. Mit dem falschen Gasbetriebsdruck versorgte Gasgeräte bedeuten Brand-/Explosionsgefahr und folglich Lebensgefahr.

Absorberkühlbox

Die Absorberkühlbox arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme...) getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt. An dieser Stelle gibt der Kühlschrank Wärme ab. Ein Verdampfer macht es wieder gasförmig. An dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem Wasser zusammengeführt. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effektiv wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos, diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern.

Absorbertechnik

Die Absorberkühlbox arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme...) getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt. An dieser Stelle gibt der Kühlschrank Wärme ab. Ein Verdampfer macht es wieder gasförmig. An dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem Wasser zusammengeführt. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effektiv wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos, diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern.

 

Alugasflasche

11 kg Griffflasche für Brenngas ALUGAS Flaschen werden unter technischen Anforderungen hergestellt, wie sie beim Flugzeugbau üblich sind. Das, was die Behörden und Normen als Auflagen vorschreiben, übererfüllt die ALUGAS Flasche weit - wir verfügen also über ein ausgereiftes Sicherheitsprodukt. Wie damit das Leben der Menschen erleichtert wird, bekommen Sie am besten vermittelt, wenn Sie eine Flasche in die Hand nehmen. Volumen: 27,2 Liter entspricht: 11,4 kg Propan oder 13,3 kg Butan Taragewicht: 5,5 kg Höhe ca.: 575 mm (Oberkante Brenngasventil) Durchmesser: 300 mm

AUV

Automatisches Umschaltventil Bei leerer Betriebsseite schaltet das automatische Umschaltventil selbsttätig auf die Reserveseite um. Durch die integrierte Anzeige (grün = Betrieb / rot = Reserve) ist jederzeit die Entnahmeseite zu erkennen.

Balgengaszähler

Ein Balgengaszähler ist ein Gaszähler zur Messung des Gasvolumenstroms durch Verdrängungsmessung. Durch Membranen voneinander getrennte Messkammern werden periodisch gefüllt und entleert. Ein Gelenkgetriebe überträgt die Membranbewegung auf eine Kurbelwelle. Die Kurbelwelle treibt zwei Schieber an, die den Gasstrom steuern. Somit wird der Gasstrom wechselseitig durch einen Balg (Kippwaage) geleitet. Die Drehbewegung des Getriebes wird über eine magnetische Kupplung auf ein Zählwerk übertragen. Die Verwendung erfolgt überwiegend als Haushaltsgaszähler sowie bei Industrieanlagen im Niederdruck-Bereich. In Gasdruckregel- und Gasmessanlagen werden sie üblicherweise aus Platz- und Kostengründen nur bis zur Größe G65 eingesetzt.

BGV

Die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) sind die von den deutschen Berufsgenossenschaften erlassenen Unfallverhütungsvorschriften.

Butan

Butan-Flüssiggas (LPG) Propan, Butan und deren Gemische, entsprechend DIN 51622 oder EN 589; verflüssigen sich bei Raumtemperatur unter relativ geringem Druck. Als Brenngas wird Propan verwendet. Als Treibgas oder Autogas wird i.d.R. ein definiertes Gemsich aus Propan und Butan verwendet. Im flüssigen Zustand beanspruchen Flüssiggase nur 1/260 ihres Gasvolumens. Lagerung großer Energiemengen leicht möglich; fällt bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien und bei der Förderung von Erdgas und Erdöl an. International wird Flüssiggas als LPG (Liquified Petroleum Gases) bezeichnet. Es ist schwerer als Luft.

Caravanregler

Hinweis zum Einsatz von Caravan oder Fahrzeugreglern. Gemäß DVGW-Arbeitsblatt G 607 "Flüssiggasanlagen in bewohnten Freizeitfahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen Straßenfahrzeugen-Betrieb und Prüfung" sind unter anderem Druckregler und Schläuche spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum gegen neue auszuwechseln. Beträgt der Betriebsdruck 30 mbar ist der alte Regler gegen einen Regler nach DIN EN 12864 Anhang D auszutauschen. Für Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen mit einem Betriebsdruck von 50 mbar besteht Bestandsschutz. Eine Umrüstpflicht auf 30 mbar besteht nicht.

DIN-DVGW

Der DVGW - Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. - technisch-wissenschaftlicher Verein ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bonn. Der Verein ist in Selbstverwaltung mit technisch-wissenschaftlichen Aufgaben der deutschen Gas- und Wasserversorgung befasst. Der DVGW ist unabhängig und gemeinnützig: "Der Verein ist bei seiner Arbeit und Beschlussfassung unabhängig. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Seine Hauptaufgabe besteht in der Erstellung des Technischen Regelwerkes, mit dem die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gas- und Wasserversorgung gewährleistet wird.

DVFG

Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) ist bereits seit 1949, also seit dem Gründungsjahr der Bundesrepublik, die national und international anerkannte und kompetente Vertretung der Flüssiggas-Wirtschaft in Deutschland. Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) repräsentiert den weitaus größten Teil der in Deutschland ansässigen, vorwiegend mittelständischen Versorgungsunternehmen. Das hohe Qualitäts- und Sicherheitsniveau, das die Verbandmitglieder für ihre Energie Flüssiggas erreicht haben, ist ein wichtiger Bestandteil auch der zukünftigen Arbeit. Die Infrastruktur der Mitgliedsunternehmen wird den ständig wachsenden Anforderungen angepasst. Der Verband wirkt auch in Zukunft wesentlich bei der Schaffung von Normen und Regelwerken mit. Eine umweltverträgliche und sichere Energieversorgung Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) entwickelt Programme und Vorschläge für den rationellen Einsatz von Flüssiggas. Er erarbeitet Szenarien zur Marktperspektive insbesondere von Autogas. Flüssiggas leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Energieversorgung im Wärmemarkt als Heizenergie, im Bereich Mobilität als Kraftstoff, in der Chemie als Rohstoff und in der Industrie als Prozessenergie. Gleiche Rahmenbedingungen für alle Energien Flüssiggas wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Energiemix spielen. Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) setzt sich im Sinne seiner Mitglieder ein, damit es zu keiner Bevorzugung oder Diskriminierung einzelner Energien kommt, der Preis- und Leistungswettbewerb im Energiemarkt sichergestellt bleibt und die Entscheidungsfreiheit der Verbraucher bei der Wahl ihrer Energie garantiert ist.

 DVGW

Der DVGW - Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. - technisch-wissenschaftlicher Verein ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bonn. Der Verein ist in Selbstverwaltung mit technisch-wissenschaftlichen Aufgaben der deutschen Gas- und Wasserversorgung befasst. Der DVGW ist unabhängig und gemeinnützig: "Der Verein ist bei seiner Arbeit und Beschlussfassung unabhängig. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Seine Hauptaufgabe besteht in der Erstellung des Technischen Regelwerkes, mit dem die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gas- und Wasserversorgung gewährleistet wird.

Eichung

Eichung ist die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Prüfung eines Messgerätes auf Einhaltung der zugrundeliegenden eichrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Eichfehlergrenzen. Mit einem Stempel wird die voraussichtliche Einhaltung für die Gültigkeitsdauer der Eichung bestätigt. Eichungen werden in der Bundesrepublik Deutschland von den Landeseichämtern und Staatlich Anerkannten Prüfstellen unter fachlicher Aufsicht durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt durchgeführt. Oder in anderen Worten: eine Eichung ist eine gesetzlich vorgeschriebene und auf nationale Standards rückführbare Kalibrierung.

Fahrzeugregler

Hinweis zum Einsatz von Caravan oder Fahrzeugreglern. Gemäß DVGW-Arbeitsblatt G 607 "Flüssiggasanlagen in bewohnten Freizeitfahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen Straßenfahrzeugen-Betrieb und Prüfung" sind unter anderem Druckregler und Schläuche spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum gegen neue auszuwechseln. Beträgt der Betriebsdruck 30 mbar ist der alte Regler gegen einen Regler nach DIN EN 12864 Anhang D auszutauschen. Für Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen mit einem Betriebsdruck von 50 mbar besteht Bestandsschutz. Eine Umrüstpflicht auf 30 mbar besteht nicht.

Fluessiggasflaschen

Flüssiggasflaschen beinhalten unter Druck verflüssigte Gase. Ihr maximal zulässiger Druck richtet sich nach dem Dampfdruck ihres Inhaltes. Gasflaschen und Flüssiggasflaschen werden mit einer speziellen Armatur verschlossen, an der sich, meist in Verbindung mit einem Druckminderer, eine passende Schlauchleitung oder Rohrleitung zur kontrollierten Entnahme ihres Inhaltes anschrauben lässt. Des Weiteren befindet sich bei Flüssiggasflaschen in der Entnahmearmatur ein Sicherheitsventil, welches den zulässigen Überdruck in der Flasche auf ca. 30 bar begrenzt, um ein Bersten zu verhindern.

Flüssiggas

Flüssiggas (LPG) Propan, Butan und deren Gemische, entsprechend DIN 51622 oder EN 589; verflüssigen sich bei Raumtemperatur unter relativ geringem Druck. Als Brenngas wird Propan verwendet. Als Treibgas oder Autogas wird i.d.R. ein definiertes Gemsich aus Propan und Butan verwendet. Im flüssigen Zustand beanspruchen Flüssiggase nur 1/260 ihres Gasvolumens. Lagerung großer Energiemengen leicht möglich; fällt bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien und bei der Förderung von Erdgas und Erdöl an. International wird Flüssiggas als LPG (Liquified Petroleum Gases) bezeichnet. Es ist schwerer als Luft.

Flüssiggasflaschen

Flüssiggasflaschen beinhalten unter Druck verflüssigte Gase. Ihr maximal zulässiger Druck richtet sich nach dem Dampfdruck ihres Inhaltes. Gasflaschen und Flüssiggasflaschen werden mit einer speziellen Armatur verschlossen, an der sich, meist in Verbindung mit einem Druckminderer, eine passende Schlauchleitung oder Rohrleitung zur kontrollierten Entnahme ihres Inhaltes anschrauben lässt. Des Weiteren befindet sich bei Flüssiggasflaschen in der Entnahmearmatur ein Sicherheitsventil, welches den zulässigen Überdruck in der Flasche auf ca. 30 bar begrenzt, um ein Bersten zu verhindern.

Gasflasche

Flüssiggasflaschen beinhalten unter Druck verflüssigte Gase. Ihr maximal zulässiger Druck richtet sich nach dem Dampfdruck ihres Inhaltes. Gasflaschen und Flüssiggasflaschen werden mit einer speziellen Armatur verschlossen, an der sich, meist in Verbindung mit einem Druckminderer, eine passende Schlauchleitung oder Rohrleitung zur kontrollierten Entnahme ihres Inhaltes anschrauben lässt. Des Weiteren befindet sich bei Flüssiggasflaschen in der Entnahmearmatur ein Sicherheitsventil, welches den zulässigen Überdruck in der Flasche auf ca. 30 bar begrenzt, um ein Bersten zu verhindern.

Gasherd

Ein Gasherd ist ein Küchengroßgerät, das der Erhitzung von Speisen dient. Gasherde gibt es mit oder ohne integrierten Backofen (ebenfalls mit Gas beheizt oder elektrisch). Die Gasversorgung kann aus dem Stadtgas- oder Erdgasnetz über eine Gassteckdose oder mit Flüssiggas aus der Gasflasche erfolgen. Im Betrieb erzeugt der Gasherd zum einen Wärme, verursacht aber zusätzlich Feuchtigkeit, da als Reaktionsprodukt der Gasverbrennung sowohl Kohlendioxid als auch Wasser entstehen. Dieser Effekt ist besonders gut bei Gasbacköfen mit Sichtfenster zu beobachten: dort bildet sich Kondensat, bis die Oberflächen des Innenraums sich soweit aufgeheizt haben, dass keine Feuchtigkeit mehr kondensiert. In der letzten Zeit finden Gaskochfelder immer größere Beliebtheit, da sie höchst ökonomisch und mit redundanten Sicherheitsvorkehrungen versehen sind. Die modernsten Ausführungen von Gasherden besitzen ein Kochfeld aus Ceran, haben eine Vollelektronische Zündung und können niedrige Temperaturen von 75 °C im Backofen durch Taktung realisieren. Da gewöhnliche Gasbacköfen Temperaturen von unter 150 °C nicht bereitstellen können, sind auch Kombinationsgeräte verbreitet, die das Kochen mit Gas und das Backen mit Strom erlauben.

Gassteckdose

Gassteckdose Bezeichnung im allgemeinen Sprachgebrauch für den von Hand lösbaren Anschluss von Gasgeräten; Sie besteht aus einer Sicherheits-Anschlussarmatur und einer Sicherheits-Gasschlauchleitung mit Innenschlauch aus Metall; bei Verwendung dieser Einheit kann auf eine zusätzliche Geräteabsperrarmatur verzichtet werden; die Anschlussarmatur besitzt eine Sicherung, die ein Lösen der Gasschlauchleitung bei geöffneter bzw. ein Öffnen der Anschlussarmatur bei nicht dicht angeschlossener Gasschlauchleitung verhindert; alle Schaltstellungen rasten spür- und hörbar ein.

Gaszähler

Ein Gaszähler (manchmal auch als Gasuhr oder Gasmesser bezeichnet) ist ein Messgerät zur Ermittlung eines Gasvolumens im Bereich der Versorgungswirtschaft. Die angezeigte Einheit ist der Kubikmeter im Betriebszustand, der zur Abrechnung in Normalkubikmeter umgerechnet wird. Der Gaszähler besteht aus einer Vorrichtung zur Umsetzung des Gasstromes in eine mechanische Bewegung oder ein elektrisches Signal und einem Zählwerk. Gaszähler, die im geschäftlichen Verkehr eingesetzt werden, unterliegen der Eichpflicht. Für die Fernabfrage von Zählerständen gibt es Schnittstellen. In privaten Umgebungen wird die Möglichkeit der Fernauslesung in der Regel nicht genutzt. Im kommerziellen Bereich, d. h. größeren Heizhäusern ist bei Gaszählern der Einsatz eines potentialfreien Kontaktes zur Weiterverarbeitung verbreitet. Den meisten Zählern ist noch ein Gasdruckregler (ein spezieller Druckminderer) vorgeschaltet, der den hohen Druck des Netzes verringert, da der Gasdruck nach dem Hausanschluss nur maximal 1 bar betragen darf.

Großflaschen

Großflaschen Flüssiggasflaschen mit einem Füllgewicht größer 14 kg. Ventile von Großflaschen unterscheiden sich im Anschluss von denen, von Kleinflaschen. Bei Großflaschen ist beim Anschluss zusätzlich eine sog. Großflaschendichtung einzulegen.

Haushaltsinnenanlagen

Für den Betrieb mit einer Propangasflasche wird in Deutschland keine amtliche Erlaubnis benötigt, sofern der Herd eine Leistung von weniger als 11 kW besitzt und der Raum über 20 m³ Volumen besitzt und sich über dem Erdboden befindet. Beim Einsatz der zugelassenen Reglertechnik (Haushaltsregler) darf sich eine 11-kg-Flasche im Raum befinden. Für den Betrieb mit Propangas müssen die Brennerdüsen in der Regel ausgetauscht werden, da diese im Lieferzustand meist für Erdgas eingestellt sind. Die Brennerdüsen werden beim Neukauf meist mitgeliefert.

Kleinflaschen

Kleinflaschen, Kleinstflaschen Flüssiggasflaschen mit einem Füllgewicht kleiner 14 kg. Ventile von Kleinflaschen unterscheiden sich im Anschluss von denen, von Großflaschen. Bei Großflaschen ist beim Anschluss zusätzlich eine sog. Großflaschendichtung einzulegen. Bei Kleinflaschen entfällt diese, weil das Ventil bereits eine Gummidichtung besitzt. Kleinstflaschen sind sog. Handwerkerflaschen mit einer Füllmenge von 425 g Flüssiggas. Sie werden zum Anwärmen oder Löten verwendet

Propan

Flüssiggas (LPG) Propan, Butan und deren Gemische, entsprechend DIN 51622 oder EN 589; verflüssigen sich bei Raumtemperatur unter relativ geringem Druck. Als Brenngas wird Propan verwendet. Als Treibgas oder Autogas wird i.d.R. ein definiertes Gemsich aus Propan und Butan verwendet. Im flüssigen Zustand beanspruchen Flüssiggase nur 1/260 ihres Gasvolumens. Lagerung großer Energiemengen leicht möglich; fällt bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien und bei der Förderung von Erdgas und Erdöl an. International wird Flüssiggas als LPG (Liquified Petroleum Gases) bezeichnet. Es ist schwerer als Luft.

PRV

Das Sicherheitsabblasventil (PRV früher SBV) ist eine Sonderform des Sicherheitsventils. Es sichert in einer Druckleitung oder einem Druckbehälter das nachfolgende System gegen einen zu hohen Druck ab, wie er z. B. bei einem defektem Druckregler auftreten kann. In der Gastechnik wird ein Sicherheitsabsperrventil (SAV) immer in Kombination mit einem Sicherheitsabblasventil SBV zum Abbau kurzzeitiger Druckstöße und zur Vermeidung von schleichendem Druckanstieg durch Leckgas oder thermischer Ausdehnung des Gases eingesetzt . Daher liegt der Ansprechdruck des SBV unter dem Schließdruck des SAV, um geringe Gasmengen abführen zu können bevor das SAV fällt. Das würde zum Ausfall des dahinterliegenden Systems führen. Die Ansprechdrücke werden durch die Feder bzw. deren Vorspannung eingestellt. In Deutschland müssen die Ansprechdrücke durch eine benannte Stelle (TÜV, DEKRA) abgenommen werden.

Regler

Der Gasdruckregler oder Gasregler dient zum Bereitstellen eines definierten Drucks eines Gases. Es werden z. B. Regler zum Regeln des Gasnetzes benutzt. Erdgas kommt mit hohem Druck aus der Erde und wird in einem Rohrnetz mit geregeltem Druck verteilt. Dort kommen Regler in komplexer Form (Gas-Druckregelanlagen/Gas-Druckregel- und Messanlagen) vor. Kleinere Regler z. B. für Campinggas oder andere Druckgasflaschen sind auch unter dem Namen Druckminderer oder Flaschendruckminderer bekannt. Die Regler sind meistens so aufgebaut, dass sie keine Fremdenergie (z. B. elektrischen Strom) benötigen. Der Gasfluss wird durch ein Regel-Ventil unterbrochen oder gedrosselt. Da Störgrößen wie schwankende Menge und Druckveränderungen im Eingang oder Ausgang eines Reglers vorhanden sind, muss durch Öffnen oder Schließen des Ventils der Druck geregelt werden. Steigen die Drücke, muss das Ventil drosseln, sinken sie, muss es weiter öffnen.

SAV

Ein Sicherheitsabsperrventil (SAV) schließt bei Überschreiten oder Unterschreiten eines definierten Druckes die vom Ventil abgehende Leitung und verhindert so Schäden im nachfolgenden System. Anwendungsbeispiele Ein SAV wird beispielsweise an Gasanschlüssen in Gebäuden installiert, um die Medienzufuhr selbsttätig zu schließen, wenn der Druckminderer defekt ist. Es wird dadurch verhindert, dass der hohe Druck vor dem Druckregler in die nachgeschalteten Rohrleitung gelangt. In vielen Fällen lässt sich am SAV der Grenzdruck in einem gewissen Bereich einstellen. Die Kombination mit einem Druckregler in einem Gehäuse ist im Niedrigdruckbereich gängig.

 TAE

Eine thermisch auslösende Absperreinrichtung (TAE) ist eine Brandschutzarmatur, welche bei äußerer Brandeinwirkung die Unterstützung und Ausbreitung eines Feuers verhindern, sowie eine Explosion vermeiden kann. Gasleitungen und andere Rohrleitungen, Steuergeräte, Gaszähler sowie alle anderen Gasgeräte können somit vor Zerstörung geschützt werden. Eine thermisch auslösende Absperreinrichtung spricht bei äußerer Hitzeeinwirkung auf eine Rohrleitung oder ein Gerät bei etwa 100°C an. Bei dieser Temperatur schmilzt ein Lot oder eine Dehnstoffpatrone und gibt die Vorspannung einer Schließfeder frei, welche den Gasweg sofort unterbricht. Damit ist ein Nachströmen des Gases in den Brandherd unterbunden. Für Gas können unter bestimmten Bedingungen entsprechend der TRGI Gashähne als TAE notwendig werden, z. B. im Hauseinführungsbereich, bei Gaszählern, vor Gasgeräten und bei Gassteckdosen. Für die üblichen Gasgeräte wie Gasthermen und Gasherden im häuslichen Wohnen ist der Einsatz einer TAE vorgeschrieben.

 TRF

Technische Regeln Flüssiggas (Vorschrift für Handwerker), diese Bestimmungen sind im Wesentlichen auf die TRBS und TRGI abgestimmt worden. Die Feuerungsverordnungen der Länder haben, sollten Sie abweichen, Vorrang. Für Anlagen, die gewerblichen oder wirtschaftlichen Zwecken dienen, sind die TRF nur soweit anzuwenden, wie keine anderen gewerbespezifischen Regeln zu berücksichtigen sind.

 TRGI

TRGI Technische Regeln für Gas-Installation, ein Regelwerk des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW); nach diesen Regeln für Erdgas ausgeführte Hausinneninstallation garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität.

 Ventilkartuschen

Die Ventilkartuschen sind mit dem selbstschließenden Sicherheitsventil ausgestattet und können ganz einfach vom Gerät abgenommen werden,auch wenn sie noch nicht vollständig entleert sind. Das ist ein großer Vorteil, wenn man die Kartuschen transportiert, nach der Nutzung lagert oder mehrere Geräte nacheinander mit einer Kartusche betreiben möchte.


Verdampfungsleistung

Entnahmeleistung aus Flüssiggasflaschen, und Behältern: Die Verdampfungsleistung muss auch bei kaltem Wetter und geringem Behälterinhalt ausreichend groß sein, um das Gas mit dem erforderlichen Druck zur Verfügung zu stellen. Bei der Berechnung der maximalen Gesamtdauerentnahme sind alle Flaschen, also Betriebs- und Reserveflaschen, zu berücksichtigen. Die zur Verdampfung benötigte Wärme wird zunächst der Flüssigkeit selbst entzogen, die Flüssigkeit kühlt unter die Außentemperatur ab und nimmt Wärme aus der Umgebung auf; je größer die von der Flüssigkeit benetzte Behälterfläche, um so größer die Wärmezufuhr, d.h. Behältergröße und Füllungsgrad sind entscheidend für die Verdampfungsleistung. Flaschenleistungen: *Belastungsmöglichkeit bei Dauerbetrieb: 5 kg=0,2 kg/h; 11 kg=0,3 kg/h; 33 kg-0,6 kg/h *Belastungsmöglichkeit bei 50% Unterbrechung: 5 kg=0,5 kg/h; 11 kg=0,8 kg/h; 33 kg=1,8 kg/h *Belastungsmöglichkeit bei soßweisen Entnahme: 5 kg=1,0 kg/h; 11 kg=1,5 kg/h; 33 kg=3,0 kg/h (20 min)

Zündsicherung

Hier wird duch eine Gasflamme ein Thermoelement (bestehend aus 2 verschiedenen Metallen) durch die Wärme eine elektrische Spannung erzeugt. Diese lässt den Haltemagneten (Elektromagnet) in der Gasarmatur angezogen halten. Der Brennstoff dürfte fließen. Beim verlöschen der Flamme wird die Gaszufuhr unterbrochen. Diese Form der Zündsicherung findet man heute bei Gasherden, Camping und Baustellenheizgeräten.

↑ Nach oben ↑

 
 
 
 

Kommentar schreiben

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.